
Das Einwickeln von Pflanzen in Sackleinen ist eine relativ einfache Methode, um die Pflanzen vor Winterfrost, Schnee und Eis zu schützen. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Pflanzenschutz mit Sackleinen
Das Abdecken von Pflanzen mit Sackleinen kann sie auch vor Winterverbrennungen schützen, einer schädlichen Erkrankung, die durch eine Kombination aus Wintersonne und ausgelaugter Bodenfeuchtigkeit verursacht wird. Sackleinen ist effektiver als Plastik, da es die Pflanze atmen lässt, sodass Luft zirkulieren kann und keine Wärme eingeschlossen wird. Sackleinen zum Schutz von Pflanzen kann so einfach wie ein Sackleinenbeutel sein, wie diese bei Amazon. Alternativ können Sie Sackleinen als Meterware in den meisten Stoffgeschäften kaufen.
Pflanzen mit Sackleinen abdecken
Um eine Pflanze mit Sackleinen zu bedecken, platzieren Sie zunächst drei oder vier Holzpfähle um die Pflanze herum, wobei Sie zwischen den Pfählen und der Pflanze einen Abstand von einigen Zentimetern lassen. Drapieren Sie eine doppelte Lage Sackleinen über die Pfähle und befestigen Sie das Material mit Klammern an den Pfählen. Die meisten Experten empfehlen, die Sackleinen möglichst nicht mit dem Laub in Berührung kommen zu lassen. Auch wenn dies nicht so bedenklich ist wie bei Plastik, kann Sackleinen dennoch die Pflanze schädigen, wenn es nass wird und gefriert. Im Notfall sollte es der Pflanze jedoch nicht schaden, wenn Sie sie in Sackleinen einwickeln oder direkt darüber drapieren, wenn kaltes, trockenes Wetter bevorsteht. Entfernen Sie die Sackleinen, sobald sich das Wetter bessert, aber lassen Sie die Pfähle an Ort und Stelle, damit Sie die Pflanze im Falle eines erneuten Kälteeinbruchs schnell wieder abdecken können. Entfernen Sie die Pfähle im Frühjahr, wenn Sie sicher sind, dass die Frostperiode vorbei ist.
Welche Pflanzen benötigen Sackleinen?
Nicht alle Pflanzen benötigen im Winter Schutz. Wenn Ihr Klima mild ist oder wenn es im Winter nur gelegentlich zu leichtem Frost kommt, benötigen Ihre Pflanzen möglicherweise keinen anderen Schutz als eine Schicht Mulch. Dennoch ist es praktisch, Sackleinen zur Hand zu haben, falls es zu einem unerwarteten Temperatursturz kommt. Der Schutzbedarf hängt auch von der Art der Pflanze ab. Beispielsweise sind viele Stauden winterhart, aber selbst winterharte Pflanzen können Schaden nehmen, wenn sie nicht gesund sind oder wenn sie in feuchten, schlecht drainierten Böden gepflanzt sind. Oft profitieren neu gepflanzte Sträucher und Bäume in den ersten ein bis drei Wintern von einem Schutz, sind aber winterhart, sobald sie gut angewachsen sind. Breitblättrige immergrüne Sträucher wie Azaleen, Kamelien und Rhododendren müssen bei extremer Kälte oft abgedeckt werden. Topfpflanzen, die empfindlicher auf Kälte reagieren, benötigen möglicherweise mehrere Lagen Sackleinen, um die Wurzeln zu schützen.




