
Stauden sind zuverlässige Blumen, die, einmal gepflanzt, mehrere Jahre lang die Landschaft verschönern. Was genau sind also selbstaussäende Stauden und wie werden sie in der Landschaft eingesetzt?
Selbstaussäende Stauden wachsen nicht nur jedes Jahr aus den Wurzeln nach, sondern verbreiten sich auch durch neue Pflanzen, indem sie am Ende der Vegetationsperiode Samen auf den Boden fallen lassen.
Selbstaussäende Stauden für Gärten
Das Pflanzen von selbstaussäenden Stauden kann sehr vorteilhaft sein, wenn Sie eine Fläche mit mehrjährigen Blüten bedecken möchten. Die meisten selbstaussäenden Stauden neigen jedoch dazu, etwas aggressiv zu wachsen, daher sollten Sie vor dem Pflanzen sorgfältig planen.
Hier finden Sie eine Liste der besten selbstaussäenden Stauden für Gärten sowie deren USDA-Pflanzenhärtezonen.
Süßes William (Dianthus barbatus), Zonen 3-7
Vier Uhr (Miribilis jalapa), Zonen 8-11
Junggesellenknöpfe (Centaurea montana), Zonen 3-8
Coreopsis/Zeckenkraut (Coreopsis spp.), Zonen 4-9
Veilchen (Viola spp.), Zonen 6-9
Glockenblume (Campanula), Zonen 4-10
Eisenkraut (Verbena bonariensis), Zonen 6-9
Akelei (Aquilegia spp.), Zonen 3-10
Gayfeather/Blazing Star (Liatris spp.), Zonen 3-9
Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), Zonen 3-10
Schmetterlingskraut (Asclepias incarnata), Zonen 3-8
Anbau von selbstaussäenden Stauden
Seien Sie geduldig, denn Stauden brauchen manchmal ein oder zwei Jahre, um sich zu etablieren. Wenn Sie jedoch mit möglichst großen Pflanzen beginnen, sind diese schon viel früher groß genug, um eine schöne Blütenpracht zu zeigen.
Bestimmen Sie die Bedürfnisse jeder Staude und pflanzen Sie sie entsprechend. Obwohl die meisten Sonne brauchen, profitieren einige von Halbschatten, insbesondere in heißen Klimazonen.
Stauden kommen auch mit den meisten Bodenarten relativ gut zurecht, benötigen jedoch meist gut durchlässigen Boden. Wildblumenmischungen sind eine weitere gute Quelle für sich selbst aussäende Stauden. Suchen Sie nach Samenpackungen, die für Ihre Klimazone geeignet sind.
Mulchen Sie Stauden im Herbst mit trockenen Blättern oder Stroh, um die Wurzeln vor dem Gefrieren und Auftauen des Bodens zu schützen. Entfernen Sie den Mulch, bevor im Frühjahr neues Wachstum erscheint.
Ein bis zwei Zentimeter (2,5–5 cm) Kompost oder gut verrotteter Mist, der in den Boden eingearbeitet wird, sorgen für einen guten Start der Stauden. Ansonsten reicht für die meisten Stauden eine Düngung im Frühjahr mit einem Allzweckdünger aus.




