Steinobstsorten: Anbau von Steinobst im Garten

Vielleicht wissen Sie es nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie schon einmal Steinobst gegessen haben. Es gibt zahlreiche Steinobstsorten; vielleicht bauen Sie sogar schon Steinobst in Ihrem Garten an. Was ist also Steinobst? Hier ein Hinweis: Sie stammt von einem Steinobstbaum. Verwirrt? Lesen Sie weiter, um einige Fakten über Steinobst zu erfahren und Tipps zum Anbau dieser Obstbäume im Garten zu erhalten.

Was ist Steinobst?

Der Begriff „Steinobst” klingt wenig einladend, aber glauben Sie mir, er steht im Widerspruch zu den saftigen, köstlichen Früchten, auf die er sich eigentlich bezieht. Steinobst ist die Bezeichnung für zarte Früchte wie Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen und Kirschen.

Was haben all diese Früchte gemeinsam? Jede von ihnen hat einen harten Kern oder Samen im Inneren ihres ansonsten wunderbaren Fruchtfleisches. Der Samen ist so undurchdringlich, dass er als Stein bezeichnet wird.

Fakten über Steinobst

Die meisten Steinobstsorten stammen aus wärmeren Regionen und sind sehr anfällig für Winterschäden. Sie blühen im Frühjahr früher als Kernobst wie Äpfel, und das unvorhersehbare Frühlingswetter erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie Frostschäden erleiden.

All dies bedeutet, dass der Anbau eines Steinobstbaums im Garten für den Gärtner besondere Herausforderungen mit sich bringt. Der Standort ist entscheidend für das Überleben des Baums. Er muss gut belüftet sein, über eine gute Entwässerung verfügen und vor Wind geschützt sein. Der Baum muss überwacht werden, da er anfällig für eine Vielzahl von Insekten und Krankheiten ist.

Von den Steinobstsorten sind Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen weniger widerstandsfähig als ihre Verwandten Kirschen und Pflaumen. Alle Sorten sind anfällig für Braunfäule, insbesondere jedoch Aprikosen, Süßkirschen und Pfirsiche.

Weitere Informationen zu Steinobstbäumen

Die Bäume können eine Höhe von 6 bis 9 m und einen Durchmesser von 5 bis 8 m erreichen und je nach Sorte in den USDA-Klimazonen 7 bis 10 angebaut werden. Die meisten sind schnellwüchsig und erreichen eine pyramiden- bis ovale Form, die beschnitten werden kann. Sie bevorzugen feuchte, gut durchlässige Böden in voller Sonne und sind pH-unabhängig.

Mit ihren auffälligen Frühlingsblüten werden diese Obstbaumarten oft als Zierpflanzen gepflanzt, aber sie produzieren auch köstliche Früchte. Steinobst ist weniger lange haltbar als Kernobst, aber die Früchte eines Steinobstbaums können frisch gegessen, zu Saft verarbeitet oder durch Trocknen, Einmachen oder Einfrieren für den späteren Gebrauch konserviert werden.

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