
Eines der besten Hilfsmittel für Gärtner ist ihr örtliches Beratungsbüro. Die kooperative Beratung ist eine Partnerschaft zwischen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden. Sie bietet informelle Schulungen zu Themen wie Landbewirtschaftung, Pflanzenbau und vielem mehr. Obwohl sie in erster Linie auf ländliche Gemeinden ausgerichtet ist, verfügt sie auch über eine Fülle von Informationen für städtische Gärtner. Ihr örtliches Beratungsbüro arbeitet mit Universitäten und lokalen Fachleuten zusammen, um Informationen zu einer Vielzahl von Themen rund um den Gartenbau und anderen Themen zu verbreiten.
Was ist der Cooperative Extension Service?
Ein Beratungsbüro ist eine Unterkategorie einer umfassenderen landwirtschaftlichen Wissensbasis. Die Organisationsstruktur beginnt auf Bundesebene mit dem Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten und dem Nationalen Institut für Ernährung und Landwirtschaft. Diese wiederum arbeiten mit staatlichen Organisationen wie Universitäten zusammen. Und schließlich nutzen lokale Organisationen und Unternehmen Fachleute und Freiwillige, um Informationen über den Schutz der Umwelt, Lebensmittelsicherheit, Notfallvorsorge und vieles mehr zu verbreiten. In den Vereinigten Staaten gibt es seit über 100 Jahren kooperative Beratungsdienste. Ihre Ziele sind:
- Wissenschaft in anwendbare Maßnahmen umsetzen
- Fragen zu landwirtschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Themen identifizieren und beantworten
- Den Kreislauf der Armut durchbrechen, Jugendlichen helfen, sich auf das Erwachsenenleben vorzubereiten, und einen gesunden Lebensstil fördern
- Reaktionen auf Notfälle und Präventionsmaßnahmen bereitstellen
- Zivilisten mit Informationen und Hilfe versorgen
Vorteile einer Beratungsstelle
Der kooperative Beratungsdienst entwickelt auf regionaler Ebene 4-H-Programme, Lebensmittelproduktionssysteme, Strategien zur Gemeindeentwicklung, Forst- und Landbewirtschaftung, Informationen zum Gartenbau, Themen zu Gesundheit und Wellness sowie Programme zum Wassermanagement. Als Gärtner gehen die landwirtschaftlichen Beratungsdienste weit über einfache Pflanztipps hinaus. Sie können Bodentests anbieten, um Ihnen bei der Pflege Ihrer Bodenqualität zu helfen. Sie verfügen über Kenntnisse zu den für Ihre Region geeigneten Pflanzenarten, zum Umgang mit Schädlingen und Unkraut und vielem mehr. Sie verwalten auch ein Master-Gärtner-Programm, in dem einzelne Bürger zu verschiedenen Themen geschult werden, die sie dann an die breitere Öffentlichkeit weitergeben. Ihre grundlegenden Dienstleistungen sind:
- Bodenuntersuchungen
- Besuche auf Bauernhöfen und Grundstücken
- 4-H-Programme
- Familien- und Verbraucherwissenschaftsprogramme
Was macht ein Beratungsdienstmitarbeiter?
Berater werden von Land Grant-Universitäten oder staatlichen oder regionalen Organisationen beschäftigt. Ihre Aufgabe ist es, als Experten in den Bereichen Landwirtschaft, Tierhaltung, Familie, Gemeindeentwicklung sowie Gesundheit und Wellness zu fungieren. Sie können Kurse an der Universität unterrichten oder an Forschungsprojekten beteiligt sein. Sie entwickeln Programme, die für die Gemeinde von Nutzen sind, halten Vorträge und organisieren Veranstaltungen zu diesen Themen. Sie arbeiten mit Freiwilligen zusammen und unterrichten im Rahmen des 4-H-Programms. Sie arbeiten mit anderen Fachleuten zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in eine für die Gemeinde verständliche und zugängliche Sprache zu übersetzen.

Wie man ein Beratungsbüro nutzt
Wenn Sie eine Beratungswebsite online öffnen, können Sie auf Videos, Blogs und andere Informationsquellen zugreifen. Dort werden auch alle verfügbaren Programme aufgelistet. In meinem Bundesstaat gibt es Programme zu Themen wie Rasenwissenschaft, Aufklärung über das plötzliche Eichensterben, ökologischer Landbau, Diagnosedienste für Pflanzenschädlinge und vieles mehr. Die Website unterteilt den Beratungsdienst auch nach Landkreisen. Sie können auf Ihren Landkreis klicken und finden dort Links zu Themen, die für diese Region von Interesse sind. Hier können Sie auch Fragen zum Thema Gartenbau an die Master Gardeners stellen, entweder per Telefon, E-Mail oder persönlich. Sie können Fragen zur Identifizierung von Pflanzen, Unkraut und Insekten stellen, spezifische Fragen zu Pflanzen stellen, Informationen über einheimische Pflanzen erhalten und allgemeines Wissen über Pflanzen erwerben.
So finden Sie Ihre örtliche Beratungsstelle
Zunächst müssen Sie Ihre Beratungsstelle finden. Eine schnelle Internetsuche sollte Ihnen die Stelle in Ihrem Bundesstaat anzeigen. Diese ist einer großen Universität angegliedert, verfügt jedoch über Außenstellen im gesamten Bundesstaat. Sie können auch die Landwirtschaftsabteilung der Universität Ihres Bundesstaates anrufen, um Informationen darüber zu erhalten, wo sich Ihre örtliche Stelle befindet. In Ihrem lokalen Telefonbuch finden Sie die Standorte des Cooperative Extension System (CES). Auf der Website des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) finden Sie eine interaktive Karte, auf der die wichtigsten Beratungsstellen des Bundesstaates eingezeichnet sind. Wenn Sie sich an diese wenden, erhalten Sie Hilfe bei der Suche nach Ihrer Bezirksstelle. Bei einem persönlichen Besuch in Ihrer Bezirksstelle erhalten Sie Broschüren und Faltblätter zu vielen interessanten Themen, Informationen darüber, wann und wo die nächste Master Gardener-Veranstaltung stattfindet, sowie viele weitere nützliche Ressourcen.




