
Radieschen gehören zu den am einfachsten anzubauenden, schnell reifenden und widerstandsfähigen Pflanzen. Dennoch gibt es auch bei ihnen Probleme. Eines davon ist die Weißrostkrankheit bei Radieschen. Was verursacht Weißrost bei Radieschen? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie Radieschen mit Weißrost erkennen und wie Sie Weißrost bei Radieschen bekämpfen können.
Was ist die Weißrostkrankheit bei Radieschen?
Weißrost bei Radieschen wird durch den Pilz Albugo candida verursacht. Die Krankheit befällt in der Regel die Blätter, kann aber auch andere Teile der Pflanze befallen. Der Pilz erscheint als weiße, erhabene Sporenmassen auf der Unterseite der Blätter. Der befallene Bereich kann kaum sichtbar sein oder einen Durchmesser von bis zu 1 cm oder mehr haben.
Wie verbreitet sich Weißrost auf Radieschen?
Wenn sie reif sind, platzt die Epidermis der blasenartigen Pusteln auf und setzt die pulverförmigen weißen Sporen frei, die vom Wind oder durch Spritzwasser auf benachbarte Pflanzen übertragen werden. Die Pusteln führen manchmal zu deformierten Stielen, Blättern oder Blüten. Weißrost bei Kreuzblütlern befällt nur Pflanzen seiner Wirtsgruppe. Dazu gehören:
- Rucola
- Pak Choi
- Brokkoli
- Rosenkohl
- Kohl
- Blumenkohl
- Chinakohl
- Kohlblätter
- Senf
- Rettich
- Tatsoi
- Rüben
Die Krankheit wird durch milde Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt. Trockenes Wetter oder extreme Hitze oder Kälte verlangsamen das Fortschreiten der Krankheit. Der Erreger überlebt von Jahr zu Jahr im Boden, auf Pflanzenresten oder auf überwinternden infizierten Kulturpflanzen und Unkrautwirten.
Umgang mit Radieschen mit Weißrost
Führen Sie Fruchtwechsel durch, um das Risiko der Krankheit zu verringern, indem Sie die Anzahl der Sporen in der Umgebung reduzieren. Auch das Pflügen kann zur Risikominderung beitragen, allerdings kann es auch zu erhöhtem Bodenverlust durch Erosion führen. Da Albugo candida kulturspezifisch ist, sollten Sie zur Bekämpfung der Krankheit zwischen einigen der oben aufgeführten Wirtspflanzen wechseln. Entfernen Sie Unkraut und Selbstaussaat. Wenn die Bedingungen für die Krankheit günstig sind, wenden Sie Fungizide an. Die gleichen Fungizide, die gegen Falschen Mehltau wirken, sind auch gegen Weißrost wirksam.




