Wie man verhindert, dass Vogelfutter Pflanzen wachsen lässt

Keine gute Tat bleibt ungestraft. Das mag zwar etwas zynisch klingen, aber Pflanzen, die aus Vogelfutter wachsen, sind ein Paradebeispiel dafür, wie eine gute Tat nach hinten losgehen kann. Wenn Sie dieses Problem in der Vergangenheit schon einmal hatten, fragen Sie sich vielleicht, wie Sie Vögel anlocken und füttern können, ohne dass Ihr Garten am Ende voller Unkraut ist.

Pflanzen, die aus Vogelfutter wachsen

Nicht alle Vogelfuttersorten sind gleich. Hier sind die beliebtesten Samen, die Hersteller in ihren Mischungen verwenden:

  • Sonnenblumenkerne – Schwarze Sonnenblumenkerne werden von einer Vielzahl von Vögeln gerne gefressen, während gestreifte Sorten eine dickere Schale haben und für einige Arten schwieriger zu öffnen sind. Ganze Sonnenblumenkerne keimen und wachsen. Durch Schälen, Entkörnen oder Zerkleinern der Samen wird dieses Problem beseitigt.
  • Saflor – Kardinäle, Blauhäher und Tufted Titmice gehören zu den einheimischen Vogelarten, die diese kleinen, weißen, kegelförmigen Samen gerne fressen. Je nach Sorte werden Saflorpflanzen 0,3 bis 1,5 m hoch und bilden gelbe, orangefarbene oder rote kugelförmige Blüten.
  • Nyjer— Diese dünnen schwarzen Samen sind bei Stieglitzen sehr beliebt und werden in Vogelfuttermischungen manchmal als „Distel“ bezeichnet. Nyjer (Guizotia abyssinica) ist mit der Sonnenblume verwandt, wird 1,2 bis 1,8 m hoch und hat gelbe, margeritenähnliche Blüten. Dies ist ein Vogelfutter, aus dem kein Unkraut sprießt. Nyjer wird in Übersee angebaut und muss laut USDA vor dem Import hitzesterilisiert werden.
  • Weiße Hirse — Hirse wird von Wachteln, Kardinälen, Juncos und anderen am Boden fressenden Vögeln bevorzugt und oft in bodennahen Futterhäuschen angeboten. Die fußballförmigen Samen sind cremeweiß bis hellbraun und keimen bei warmem Wetter leicht. Hirse ist ein einjähriges Gras, das 0,9 bis 1,8 m hoch wird.
  • Mais – Geschälter Mais (ganze Körner) kann keimen und zu ausgewachsenen Maispflanzen heranwachsen, produziert jedoch nicht den zarten, süßen Mais, den Menschen so lieben. Das Füttern von gebrochenem Mais löst das Problem, streunende Maispflanzen im Garten zu finden.
  • Erdnüsse – Ganze Erdnüsse sind bei Eichelhähern, Krähen und Spechten beliebt, während kleinere Vögel sie lieber geschält und gehackt mögen. Erdnüsse keimen nur, wenn die rosa-braune Schale noch vorhanden ist. Diese Hülsenfrüchte werden 0,3 bis 0,5 m hoch.
  • Milo— Diese runden, rotbraunen Samen, auch bekannt als Milo-Mais, sind bei kleineren Vögeln nicht besonders beliebt, aber für viele Arten von Wildvögeln, Tauben und Eichelhähern attraktiv. Dieses keimende Vogelfutter, das auch Sorghum genannt wird, sieht ähnlich aus wie Maispflanzen. Milo bildet jedoch keine kerngefüllten Ähren. Die Blütenköpfe und Samen erscheinen an der Spitze der Pflanze.

So verhindern Sie das Keimen von Vogelfutter

Begeisterte Vogelliebhaber wissen, dass es mehrere Tricks gibt, um Vögel unkrautfrei zu füttern. Wenden Sie einige oder alle dieser bewährten Techniken an, um unerwünschte Pflanzen rund um den Futterplatz zu beseitigen:

  • Kaufen Sie kein billiges Futter. Bei Vogelfuttermischungen bekommt man das, wofür man bezahlt. Günstige Mischungen enthalten oft „Füllsamen”, die viele Vögel nicht fressen. Das Ergebnis ist, dass diese Samen aus dem Futterhäuschen geworfen werden und auf dem Boden landen, wo sie zu einer Reihe unerwünschter Unkräuter keimen. Vermeiden Sie Produkte mit Hirse, Weizen, Hafer, goldener oder roter Hirse und Flachs.
  • Wechseln Sie die Futterhäuschen. Viele Unkrautprobleme lassen sich durch einen Wechsel des Futterhäuschentyps beseitigen. Bei einem Futterrohr mit kleinen Futterlöchern müssen die Vögel jedes Korn einzeln herausnehmen, wodurch Verschwendung vermieden wird. Vermeiden Sie Futterhäuschen, die schwanken, da diese Futter verschütten können.
  • Verwenden Sie mehrere Futterhäuschen. Kaufen Sie Produkte mit einzelnen Samen und geben Sie diese jeweils in einen anderen Futterautomaten. Die Vögel werden zu ihrem Lieblingsfutterautomaten strömen und unerwünschte Samen nicht herauswerfen.
  • Installieren Sie einen Samenauffangbehälter. Diese praktischen Geräte fangen nicht nur heruntergefallene Samen auf, sondern auch unansehnliche Samenschalen.
  • Entfernen Sie regelmäßig heruntergefallene Samen. Verlegen Sie Pflastersteine unter dem Futterhäuschen, um das Aufkehren von weggeworfenen Samen und Schalen zu erleichtern.
  • Pflanzen Sie Bodendecker unter dem Futterhäuschen. Dichte Bodendecker spenden Schatten und verhindern, dass Vogelfutter keimt oder wächst, falls es doch einmal sprießt.

Erwägen Sie schließlich den Kauf von nicht keimfähigem Vogelfutter. Diese Produkte sind oft mit „no mess” (keine Verschmutzung) oder „no-waste” (kein Abfall) gekennzeichnet und enthalten nur Samen, die geschält, enthülst oder geknackt wurden.

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