
Wie hält man einen Rasen auch während der langen, heißen Sommertage üppig und grün? Zu viel zu gießen bedeutet, dass Sie Geld und wertvolle natürliche Ressourcen verschwenden, aber wenn Sie nicht genug gießen, kann Ihr Rasen gelb und braun werden. Lesen Sie weiter, um Richtlinien zur Rasenbewässerung und hilfreiche Tipps zur Rasenpflege zu erhalten.
Richtlinien zur Rasenbewässerung
Hier finden Sie grundlegende Richtlinien dazu, wann und wie Sie Ihren Rasen am effektivsten bewässern können.
Wann sollte man Rasen bewässern?
Der beste Zeitpunkt für die Rasenbewässerung ist, wenn das Gras Anzeichen von Stress zeigt. Ein gestresster Rasen sieht leicht welk aus und hat eine blaugrüne Färbung anstelle seines üblichen Smaragdgrüns. Wenn 30 Minuten nach dem Mähen oder Begehen Fußspuren oder Rasenmäherspuren auf dem Gras zurückbleiben, ist der Rasen gestresst. Sie können die Bodenfeuchtigkeit testen, indem Sie einen Schraubenzieher, eine Kelle oder einen ähnlichen Gegenstand in das Gras stecken. Wenn der Boden so hart ist, dass der Schraubenzieher nicht leicht hineingleitet, ist der Boden zu trocken. Vergewissern Sie sich vor dem Bewässern immer, dass der Rasen Wasser benötigt, indem Sie den Boden testen. Heißes, trockenes Wetter kann dazu führen, dass das Gras gestresst aussieht, auch wenn der Boden noch feucht ist. Wenn das Gras gestresst aussieht und der Boden noch feucht ist, besprühen Sie das Gras maximal 15 Sekunden lang mit Wasser. Dieser kurze Wasserstrahl gilt nicht als Bewässerung, da er den Boden nicht befeuchtet, sondern nur gerade genug Feuchtigkeit liefert, um das Gras zu kühlen und Stress abzubauen.
Wie man einen Rasen bewässert
Es ist schwierig zu wissen, wie viel Wasser ein Rasen benötigt, da dies von mehreren Faktoren abhängt, darunter die Grasart, das Klima, die Bodenbeschaffenheit und die Nutzung. Am besten lernt man dies durch Ausprobieren. Geben Sie beispielsweise etwa 1 cm Wasser, wenn Ihr Boden sandig ist, und etwa 2,5 cm, wenn Ihr Boden feinkörnig, lehmhaltig oder schwer ist. (Mit einem preiswerten Regenmesser lässt sich am einfachsten feststellen, wie viel Wasser Sie gegeben haben.) Diese Wassermenge sollte den Boden bis zu einer Tiefe von 10 bis 15 cm durchtränken, aber Sie sollten den Boden mit einer Kelle oder einem Schraubenzieher testen, um sicherzugehen. Wenn das Wasser abzulaufen beginnt, bevor Sie die empfohlene Menge bewässert haben, lassen Sie das Wasser einsickern und beenden Sie dann die Bewässerung. (Schwerer Boden sollte langsamer bewässert werden, um ein Abfließen zu verhindern.) Wenn Sie dies einige Male gemacht haben, werden Sie eine bessere Vorstellung davon haben, wie Sie einen Rasen effizient bewässern können.
Weitere Tipps zur Rasenpflege und Bewässerung
Bewässern Sie nur dann reichlich, wenn das Gras Anzeichen von Stress zeigt. Eine tiefe, seltene Bewässerung sorgt für starke, trockenheitstolerante Wurzeln. Bewässern Sie niemals täglich, da eine zu häufige Bewässerung zu flachen, schwachen Wurzeln und ungesundem Gras führt. Für einen gesunden Rasen und kräftige Wurzeln sollten Sie so lange wie möglich mit dem Bewässern warten und auf Bewässerung verzichten, wenn Regen vorhergesagt ist. Bewässern Sie früh am Morgen, um die Verdunstung zu minimieren. Wenn Sie kein Frühaufsteher sind, ist ein kostengünstiger Sprinkler-Timer eine Option. Bewässern Sie nur die gestressten Bereiche Ihres Rasens, da Gras nicht immer gleichmäßig trocknet. Bereiche mit sandigem Boden oder in der Nähe von Einfahrten und Gehwegen neigen dazu, schneller auszutrocknen.




