
Obwohl sie als durstige Kulturpflanze gelten, ist es wichtig, Rüben nicht zu viel zu gießen. Zu viel Wasser kann zu Krankheiten und Insektenbefall führen und möglicherweise zu Ernteausfällen. Andererseits sorgen gute Wachstumsbedingungen für Rüben für eine reichhaltige Ernte.
Wachstumsbedingungen für Rüben
Rüben wachsen am besten in tiefen, feuchten, gut durchlässigen Böden mit einem nahezu neutralen pH-Wert. Schwere Lehmböden sollten mit organischem Kompost angereichert werden, um die Drainage zu verbessern. Sandige Böden sollten mit Kompost angereichert werden, um die Wasserspeicherung zu verbessern, wenn sie zu schnell austrocknen. Wie schnell oder langsam der Boden austrocknet, spielt eine wichtige Rolle bei der Festlegung des Bewässerungsplans für Rüben. Sie sollten gleichmäßig feucht gehalten werden, aber niemals „übersättigt” sein.
Wie oft sollte ich Rüben gießen?
Die Frage „Wie oft sollte ich Rüben gießen?” ist schwer zu beantworten. Wie viel Wasser Rüben benötigen, hängt von ihrem Reifegrad, den Bodenbedingungen und dem Klima ab. Bei kühlen Temperaturen im Frühling und Herbst trocknet der Boden langsam aus, insbesondere in feuchten Gebieten. Kleine, junge Pflanzen benötigen nicht so viel Wasser wie solche, die kurz vor der Reife stehen. Allerdings müssen ihre relativ flachen Wurzeln möglicherweise etwas häufiger bewässert werden, bis sie die Feuchtigkeitsreserven in tieferen Bodenschichten erreichen. Um einen genauen Bewässerungsplan für Rüben festzulegen und einzuhalten, ist ein gewisses Maß an Urteilsvermögen vor Ort erforderlich.
Bewässerungsplan für Rüben
Im Allgemeinen gilt für Rüben ein guter Bewässerungsplan mit 2,5 cm Wasser pro Woche. Dies ist eine Kombination aus Regenwasser und zusätzlicher Bewässerung. Wenn Sie 1,5 cm Regen erhalten, müssen Sie nur zusätzlich 1,5 cm Bewässerungswasser zuführen. Verwenden Sie einen Regenmesser, um die Niederschlagsmenge und die Bewässerungsmenge in Ihrem Garten zu messen. Eine mögliche Ausnahme von dieser 2,5-cm-Regel ist der Fall eines Sturms, der innerhalb kurzer Zeit plötzlich intensive Niederschläge mit sich bringt. Es können zwar 5 cm Regen fallen, aber der größte Teil davon wird nicht in den Boden eindringen. Auch in diesen Fällen sollten Sie sich auf Ihr eigenes Urteilsvermögen verlassen. Es schadet nie, den Finger in den Boden zu stecken, um die Feuchtigkeit zu fühlen. Um eine Überwässerung der Rüben zu vermeiden und dieser durstigen Pflanze ausreichend Wasser zu geben, sollten Sie zunächst für gute Wachstumsbedingungen sorgen. Der Bewässerungsplan für Rüben sollte sich weniger nach bestimmten Wochentagen richten, sondern vielmehr darauf abzielen, den Boden gleichmäßig feucht zu halten. Wenn Sie dies tun, werden Sie mit einer Rekordernte belohnt.




