
Eine häufig gestellte Frage lautet: Sind Ringelblumen und Calendula dasselbe? Die einfache Antwort lautet „Nein“, und zwar aus folgendem Grund: Obwohl beide zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehören, sind Ringelblumen Mitglieder der Gattung Tagetes, die mindestens 50 Arten umfasst, während Calendula zur Gattung Calendula gehört, einer kleineren Gattung mit nur 15 bis 20 Arten.
Man könnte sagen, dass die beiden farbenfrohen, sonnenliebenden Pflanzen Cousinen sind, aber die Unterschiede zwischen Ringelblume und Calendula sind bemerkenswert. Lesen Sie weiter, und wir werden einige wichtige Unterschiede zwischen diesen Pflanzen skizzieren.
Ringelblume vs. Calendula-Pflanze
Warum all diese Verwirrung? Wahrscheinlich, weil die Calendula oft als Topfringelblume, Gewöhnliche Ringelblume oder Schottische Ringelblume bezeichnet wird, obwohl sie gar keine echte Ringelblume ist. Ringelblumen sind in Südamerika, im Südwesten Nordamerikas und im tropischen Amerika beheimatet. Die Ringelblume stammt aus Nordafrika und Süd-Mitteleuropa.
Abgesehen davon, dass sie aus zwei verschiedenen Gattungen stammen und aus unterschiedlichen Regionen kommen, gibt es noch einige weitere Merkmale, anhand derer man Ringelblumen und Calendula unterscheiden kann:
- Samen: Calendula-Samen sind braun, gebogen und leicht uneben. Ringelblumensamen sind gerade, schwarze Samen mit weißen, pinselartigen Spitzen.
- Größe: Ringelblumen erreichen in der Regel eine Höhe von 31 bis 61 cm, je nach Art und Wachstumsbedingungen. Sie werden selten höher als 61 cm. Ringelblumen hingegen variieren stark, mit Arten von 15 cm bis 1 m Höhe.
- Duft: Die Blüten und Blätter der Ringelblume haben einen leicht süßlichen Duft, während der Geruch der Goldblume unangenehm und seltsam scharf oder würzig ist.
- Form: Die Blütenblätter der Ringelblume sind lang und gerade, und die Blüten sind eher flach und schalenförmig. Sie können orange, gelb, rosa oder weiß sein. Die Blütenblätter der Ringelblume sind eher rechteckig mit abgerundeten Ecken. Sie sind nicht flach, sondern leicht gewellt. Die Farben reichen von Orange über Gelb und Rot bis hin zu Mahagoni oder Cremefarben.
- Giftigkeit: Ringelblumen sind essbar, und alle Teile der Pflanze sind unbedenklich, obwohl sie angeblich nicht besonders gut schmecken. Es ist jedoch immer ratsam, vor dem Verzehr der Pflanze oder dem Aufbrühen von Tee einen professionellen Kräuterkundigen zu konsultieren. Ringelblumen sind eine gemischte Sache. Einige Arten sind zwar essbar, aber es ist wahrscheinlich am sichersten, keinen Teil zu essen, wenn man sich nicht absolut sicher ist, dass er unbedenklich ist.




