Was ist Untergrundklee: Wie man Untergrundklee als Deckfrucht anbaut

Bodenverbessernde Pflanzen sind nichts Neues. Deckfrüchte und Gründüngung sind in großen und kleinen Gärten weit verbreitet. Unterirdische Kleepflanzen sind Hülsenfrüchte und haben als solche die Fähigkeit, Stickstoff im Boden zu binden. Die Verfügbarkeit von Stickstoff ist für einen Großteil des Pflanzenwachstums von entscheidender Bedeutung. Der Unterirdische Klee (Trifolium subterraneum) ist eine Pflanze, die sich über unterirdische Ausläufer oder spezielle Stängel ausbreitet, die Stickstoff binden. Die Pflanze ist in vielen verschiedenen Anbaukulturen nützlich.

Was ist Unterirdischer Klee?

Unterirdischer Klee findet in vielen Bereichen Anwendung, von der Bodenverbesserung bis hin zur Ansiedlung nützlicher Insekten. Es gibt mehrere Arten, die in mediterranen Umgebungen gedeihen, von denen die meisten am besten wachsen, wenn sie im Spätsommer bis Frühherbst gepflanzt werden. Die Pflanzen ruhen im Winter, treiben aber im Frühjahr wieder aus und blühen. Der Name des Klees leitet sich eigentlich von seinem Fortpflanzungsprozess ab, nicht von seiner Ausbreitung durch Ausläufer. Im Frühjahr reifen die Samen in einer Kapsel direkt unter der Bodenoberfläche. Die Pflanze ist eine einjährige Hülsenfrucht, sät sich jedoch leicht selbst aus. Dadurch eignet sie sich gut als Unkrautbekämpfungsmittel, Erosionsschutz, Bodenverbesserer, Tierfutter und natürlicher Mulch oder Bodendecker. In den meisten Fällen kehrt die Pflanze jedes Jahr zurück, allein aus den Samen der vorangegangenen Saison, insbesondere wenn alte Pflanzen gemäht oder abgegrast werden. Unterirdische Kleepflanzen können schwer zu bekämpfen sein, wenn man sie vollständig vernichten möchte. Die biologische Bekämpfung erfolgt in erster Linie durch Mähen, Ausreißen von Hand und tiefes Pflügen in der Mitte der Blütezeit.

Verwendung von unterirdischem Klee

Die Zugabe von Stickstoff zum Boden ist eine der wichtigsten unterirdischen Verwendungszwecke von Klee. Als Bodenverbesserer fügt er nicht nur Stickstoff hinzu, sondern lockert auch den Boden auf und bildet eine Deckfrucht, die als Gründüngung in den Boden kompostiert wird. Das ausgedehnte Netz von Ausläufern der Pflanze wirkt als Unkrautbekämpfungsmittel, indem es die Wurzeln konkurrierender Arten erstickt und die aufkommenden Keimlinge erstickt. Die Pflanze ist ein nützliches Futtermittel für Weidetiere, insbesondere wenn sie zusammen mit Weidelgras oder Schwingel gepflanzt wird. Die Pflanze ist reich an Proteinen und liefert später in einer dicht beschnittenen Situation Nährstoffe. Der Klee ist auch für den Bodenschutz und die Erosionskontrolle von Vorteil. Die dichte Vegetationsdecke hält den Boden effizient fest und verhindert seine Verwitterung. Eine weitere Verwendung für Unterklee ist die Schaffung eines Schutzraums für nützliche Insekten sowie die Unterdrückung der Eiablage von Schädlingen. Studien zeigen, dass die Pflanze die Populationen von Thripsen und Raupen reduzieren kann, insbesondere bei Brassicas und Allium.

Wie man Unterklee anbaut

Unterirdischer Klee benötigt leicht sauren Boden, einen warmen, feuchten Winter und einen trockenen Sommer. Die Pflanzen benötigen etwa 38 cm Niederschlag. Die Samen dieses Klees werden an der Oberfläche oder knapp unter einer dünnen Erdschicht ausgesät. Danach wachsen die Pflanzen schnell heran. Klee ist eine der am einfachsten zu züchtenden Pflanzen, die kräftig wächst und sich stark ausbreitet. In den meisten Gebieten stellen die Pflanzen im späten Frühjahr bis Frühsommer die Produktion von Blättern und Ausläufern ein. Die verbleibende Biomasse kann in den Boden eingearbeitet, gemäht oder verbrannt werden. Die Entfernung der alten Pflanzen ist wichtig für die Neubildung von Samen in der nächsten Saison. Eine Einschränkung in Bezug auf Pflanzen und Tiere besteht darin, dass Klee einen hohen Östrogengehalt aufweisen kann, der die Fruchtbarkeit von Weibchen beeinträchtigen kann. Auf Kühe oder Ziegen hat dies keine Auswirkungen, aber in Gebieten mit Schafen sollte seine Verwendung eingeschränkt werden.

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