Was verursacht Blattrandbrand bei Salat: Behandlung von Salat mit Blattrandbrand

Wie alle Nutzpflanzen ist auch Salat anfällig für eine Reihe von Schädlingen, Krankheiten und Störungen. Eine dieser Störungen, die Spitzenverbrennung bei Salat, betrifft kommerzielle Anbauer mehr als Hobbygärtner. Was ist Spitzenverbrennung bei Salat? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was Spitzenverbrennung bei Salat verursacht und wie man sie bekämpft.

Was ist Spitzenverbrennung bei Salat?

Spitzenverbrennung bei Salat ist eigentlich eine physiologische Störung, ähnlich wie die Blütenendfäule bei Tomaten. Die Symptome von Salat mit Spitzenverbrennung sind genau so, wie sie klingen: In der Regel verfärben sich die Enden oder Ränder der Blätter braun. Der braune Bereich kann sich auf wenige kleine Punkte am oder nahe dem Blattrand beschränken oder den gesamten Rand eines Blattes betreffen. In der Nähe der braunen Läsionen können braune Adern auftreten. Die braunen Flecken verschmelzen und bilden schließlich einen braunen Rand entlang des Blattrandes. Im Allgemeinen sind junge, reifende Blätter von Kopfsalat und Blattsalat von Blattbrand betroffen. Blattsalat, Butterkopfsalat und Endivie sind anfälliger für Blattbrand als knackige Kopfsalatsorten.

Was verursacht Blattbrand bei Salat?

Tipburn hängt mit Kalzium zusammen, nicht mit einem niedrigen Kalziumgehalt im Boden, sondern vielmehr mit der Fähigkeit des schnell wachsenden Gewebes des Salats, Kalzium aufzunehmen. Kalzium ist für starke Zellwände erforderlich. Tipburn tritt in der Regel bei heißem Wetter auf, wenn der Salat schnell wächst, was zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Kalziums in der Pflanze führt. Es betrifft die äußeren Blätter, da diese mehr transpirieren als die inneren Blätter.

Bekämpfung von Tipburn bei Salat

Die Anfälligkeit für Tipburn variiert von Sorte zu Sorte. Wie bereits erwähnt, sind Kopfsalate weniger anfällig. Das liegt daran, dass sie weniger Transpiration aufweisen als Blattsalate. Pflanzen Sie weniger anfällige Salatsorten, um Tipburn zu bekämpfen. Kalziumsprays können zwar einen gewissen Nutzen haben, aber auch hier gilt, dass diese Störung nicht mit dem Kalziumgehalt im Boden zusammenhängt, sondern vielmehr damit, wie es innerhalb der Pflanze verteilt ist. Wichtiger scheint es zu sein, den Wasserstress zu kontrollieren. Eine gleichmäßige Bewässerung erleichtert den Transport von Kalzium zur Pflanze, wodurch das Auftreten von Spitzenverbrennungen verringert wird. Schließlich ist Tipburn nicht schädlich. Bei kommerziellen Anbauern verringert es zwar die Verkaufsfähigkeit, aber für den Hobbygärtner gilt: Einfach die braunen Ränder abschneiden und wie gewohnt verzehren.

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